Fluoreszenzbiomodulation

Wir setzen als Fachtierarzt für Dermatologie in unserer Praxis die Fluoreszenzbiomodulation ein, eine neue Therapieform,  die die Hautregeneration fördert und als unterstützende Behandlungsmaßnahme bei verschiedenen Hauterkrankungen eingesetzt werden kann. Dabei macht man sich durch den Einsatz einer Blaulichtlampe fluoreszierende Lichtenergie zunutze. Die Therapie ist schmerzlos und dauert etwa zwei Minuten pro Sitzung, ist also einfach im Praxisalltag durchführbar.

Zunächst wird ein Gel mit speziellen lichtabsorbierenden Molekülen, das Chromophorgel auf die geschädigten Hautstellen aufgetragen, im Anschluss werden die Hautbezirke mit einer Blaulichtlampe bestrahlt. Dadurch werden molekulare Reaktionen ausgelöst wie Verbesserung  des Kollagenaufbaus, die Stimulation zur Bildung neuer Blutgefäße und der Reduktion von Entzündungssymptomen.

Bis zur Abheilung der geschädigten Haut wird die Behandlung zweimal pro Woche empfohlen, Nebenwirkungen sind bisher nicht beschrieben.

Fluoreszenzbiomodulation

Einsatzgebiete der neuen Therapieform

Chronische bakterielle Hautinfektionen, Zwischenzehengeschwüre, Fisteln im Analbereich, Leckgraulome und nicht heilende Wunden.

Ebenso bei der Leishmaniose des Hundes, kann eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erzielt werden. Auch in der Humanmedizin wird gerade bei nicht heilenden Wunden die Fluoreszenzbiomodulation mit großem Erfolg eingesetzt.

Sie ist eine unterstützende Behandlung bei vielen Wundheilungsstörungen und verringert auch den Einsatz von Antibiotika und anderen entzündungshemmenden Medikamenten erheblich.

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